Linke international
25. Januar 2015  Linke international

Der Sieg von Alexis Tsipras hat lange und tiefe Wurzeln. La lotta continua!

Lieber Alexis, liebe Linke in Griechenland, ich bin überglücklich und freue mich riesig über euren Erfolg!
Leidenschaftlichkeit des Verstandes und Nüchternheit des Herzens oder auch Leidenschaft des Herzens und Nüchternheit des Verstandes ist jetzt angesagt. SYRIZA hat eine Chance, wenn in ganz Europa Linke, und nicht nur DIE LINKE, sich vor, neben und hinter SYRIZA stellen.

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15. Mai 2014  Linke international

Antwort von Leonid

 Дорогой Вольфганг,

Прежде всего, хотел бы по просьбе Геннадия Зюганова и от себя лично поблагодарить за письмо и за высланный нам текст выступления в Бундестаге, а также за Вашу позицию в отношении фашизма в Европе и необходимости чтить память павших в войне.

День Победы - очень значимый для нас общенациональный праздник, который символизирует невероятное мужество и беспримерный героизм воевавших на фронте и трудившихся в тылу - тех, кто подарил сотням миллионов людей в мире право на жизнь и свободу.

Я разделяю также Вашу обеспокоенность освещением в СМИ Запада отношения к России. Уверен, что все большее число европейцев будет нашими совместными усилиями лучше понимать суть происходящих в мире событий.

С солидарным приветом,
Секретарь ЦК КПРФ,
Л.И.Калашников 

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09. Mai 2014  Linke international

Brief an einen russischen Freund

9. Mai - Tag des Sieges für sehr viele Menschen in Russland und den Ländern, die ehemals zur Sowjetunion gehörten. Auch für mich ein besonderer Tag.

Brief an einen russischen Freund:

Lieber Leonid Kalashnikov,

nun arbeiten wir bereits mehrere Jahre zusammen – Du im Ausschuss für Außenbeziehungen der Duma, ich im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages. Beide tragen wir Verantwortung für die internationale Politik unserer Parteien. Ich habe dieser Tage, nach unserem Zusammentreffen in Moskau Anfang April, viel an Dich gedacht. Es beunruhigt und empört mich ganz tief, wie heute in vielen Medien und in der Politik des Westens mit Russland umgegangen wird.

Heute werde ich im Bundestag sprechen, auch zu diesem Thema, da die Regierungsfraktionen "10 Jahre Osterweiterung der EU" feiern wollen. Ich werde Dir so schnell wie möglich meine Rede und auch meine Eindrücke von der Debatte übermitteln.

Solidarische Grüße, Wolfgang

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15. Dezember 2013  Linke international

Europäische Linke – mit Volldampf in die Europawahlen.

15. Dezember 2013 um 14:46

Mit einem eigenen Kandidaten für die EU-Kommission, Alexis Tsipras, und mit einem eigenen Programm steigt die Europäische Linkspartei in den Wahlkampf ein. Die EL will die unterschiedlichen Linkskräfte in Europa, unabhängig davon, ob sie Mitglied der EL sind oder nicht, unter dem Dach eines gemeinsamen Programms, das erarbeitet werden muss, zusammenbringen. Ein ambitioniertes Unterfangen, zeigte sich doch die Linke in Europa bislang nicht in Höchstform. Funktionieren wird das nur, wenn der Konsens immer die Interessen aller berücksichtigt. Das ist aber mehr und etwas ganz anderes als ein so genanntes Minimalprogramm.

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13. Dezember 2013  Linke international

Madrid, 4. EL-Kongress

13. Dezember 2013 um 13:39

Ich sitze in Madrid, in einem Monsterhotel – angeblich das größte in Europa. Hier findet der Parteitag der Europäischen Linkspartei statt. Eine surrealistische Kulisse.

Ehrlich gesagt, mir wäre ein Parteitag in einem alternativen Kulturzentrum, in einer Fabrikhalle näher und auch lieber. Die Linke läuft immer Gefahr, sich von realen Kämpfen zu entfernen und genau das darf sie nicht tun. Ich freue mich natürlich, mit einer guten Delegation der LINKEN hier zu sein, und ganz viele Genossinnen und Genossen aus anderen Parteien zu treffen, mit denen mich ungeheuer viel verbindet. Während ich hier sitze, läuft da Maite Mola vorbei, die Koordinatorin der EL. Meine Freunde Pedro Marset und Willi Meyer von der Izquierda winken von gegenüber, Pierre Laurent, Vorsitzender der Französischen KP und auch der EL, grüßt. Gestern Abend habe ich fantastische Gespräche mit neu- und wiedergegründeten Parteien aus den Balkanländern – aus Slowenienund Kroatien zum Beispiel – gehabt. Die Debatten über die Politik in der Ukraine sind sehr lebhaft und sehr lehrreich. Wenn ich mit meinem Freund Renato vom Linksblock in Portugal spreche, bin ich schlauer über den Hauptinhalt der Kämpfe in Südeuropa. Kurz gesagt: Ich fühle mich in den vielen europäischen linken Parteien wie in meiner eigenen.

Denkt dran: Die Internationale erkämpft das Menschenrecht!
 

 
06. Dezember 2013  Linke international

Die Hoffnung lebt weiter

Die ganze Welt trauert, Nelson Mandela ist tot.

Die Größe, die Klarheit, die Toleranz Nelson Mandelas hat alle seine Feinde, seine Peiniger überstrahlt. Nelson Mandela, das war und ist der Kampf der südafrikanischen – der afrikanischen Befreiungsbewegung. Nelson Mandela – das war der neue Staat. Nelson Mandela – das war die Hoffnung der Welt.

Nehmt euch Zeit für die Trauer und die Hoffnung. Lest seine Texte, schaut sein Leben. Nelson Mandela – die Hoffnung auf eine Welt ohne Krieg und Gewalt, eine Welt ohne Rassismus, eine Welt der Gerechtigkeit lebt weiter.
 

 
11. September 2013  11. September 1973

11. September 1973: 40. Jahrestag des Militärputsches in Chile

Heute vor vierzig Jahren putschte das Militär gegen die demokratisch gewählte Regierung der Unidad Popular unter Staatspräsident Salvador Allende. Das Blutbad setzte den noch jungen Reformbestrebungen in Wirtschaft und Gesellschaft ein jähes, gewaltsames Ende. Zehntausende wurden verschleppt, eingesperrt, gefoltert und getötet. Statt der von Allende und seiner Regierung angestrebten gerechteren Verteilung von gesellschaftlichen Reichtümern und gleicher Teilhabe aller Chileninnen und Chilenen daran folgte für Chile eine neoliberale Schocktherapie.

Anlässlich dieses Tages gibt es auf der Webseite nun einen Bereich mit Informationen rund um Chile und den Jahrestag: 11. September 1943 in Chile

 
11. September 2013  11. September 1973

Gedanken zum 11. September 1973: Sozialismus oder Barbarei

Vor 40 Jahren wurde in Lateinamerika die nach Kuba erste Linksregierung mit Gewalt gestürzt, weggeputscht mit Hilfe der USA und der CIA. Die Bilder des putschenden Militärs, das den Präsidentenpalast La Moneda aus der Luft bombardiert, die Bilder der Soldatenstiefel waren das Menetekel, dass der US-Imperialismus es immer wieder versuchen wird, auch in anderen Ländern das Rad der Geschichte zurückzudrehen.

Salvador Allende garantierte allen Kindern in Chile einen halben Liter Milch am Tag. Dieser halbe Liter Milch verkörpert das ganze sozialistische Programm: Um den Kindern einen halben Liter Milch garantieren zu können, überführte Allende die Bodenschätze und die Kupferindustrie in chilenisches Eigentum; die Reichen sollten mehr Steuern zahlen, damit den Armen etwas gegeben werden kann. Allendes Programm, das Programm der trotz aller Meinungsverschiedenheiten vereinigten chilenischen Linken, der Unidad Popular, war ein Programm der Würde.

Das Programm der putschenden Generäle und der mit amerikanischem Geld gekauften Marionetten bestand ebenfalls aus einem einzigen Satz: Den Marxismus mit Stumpf und Stiel auszurotten. "Ausrotten" im eigentlichen Sinn des Wortes: Alle Linken und alle, die verdächtigt werden, links zu sein, umzubringen. Dieses Ziel verfolgte die Operation Condor, bei der die mittel- und lateinamerikanischen Geheimdienste mit Unterstützung der CIA linke Oppositionelle verfolgten und töteten. 30.000 ermordete und verschwundene Menschen allein in Argentinien; Tausende Tote, Verschleppte, Gefolterte in Chile, Paraguay, Uruguay, Bolivien, Brasilien, Peru, Ecuador und Venezuela. Die USA wollten ihren Vorhof beherrschen, die Oligarchen ihre Macht behalten, die Reichen sollten reich und die Armen arm bleiben.

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11. September 2013  11. September 1973

Chronik der Ereignisse 1970-74 in Chile

Am 11. September 1973 putschte das Militär mit Unterstützung der USA gegen den demokratisch gewählten sozialistischen Präsidenten Chiles Salvador Allende. Es folgte eine blutige Militärdiktatur unter Augusto Pinochet, die nicht nur massive Repressionen gegen die politische Linke mit sich brachte, sondern auch eine neoliberale Wende in der Wirtschafts- und Sozialpolitik einleitete. Chronik der Ereignisse:

  • 04.09.1970: Salvador Allende, Kandidat der von Kommunisten, Sozialisten und kleineren Linksparteien gebildeten Unidad Popular (UP), gewinnt die chilenischen Präsidentschaftswahlen mit 36,3 Prozent. Mit seiner Präsidentschaft verbindet sich der bisher größte Versuch, auf der Grundlage einer bürgerlich-demokratischen Verfassung den Weg zum Sozialismus zu gehen. Die soziale Lage in Chile war bei Amtsantritt Allendes katastrophal: 1,5 Millionen Kinder waren unterernährt, Hunderttausende Familien obdachlos.
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11. September 2013  11. September 1973

»Kein Verbrechen, zu dem der Kapitalismus nicht fähig ist«

Gespräch mit Mischa Aschomeit in der jungen Welt vom 9. September 2013. Mischa Aschmoneit vertritt die antikapitalistische Gruppe »see red! Interventionistische Linke Düsseldorf« im Vorbereitungs­komitee der Chile-Demonstration, die am 11. September 2013 in der NRW-Landeshauptstadt stattfinden soll.

Am 11. September 1973 kam es in Chile zu einem blutigen Putsch gegen die sozialistische Regierung des demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende. Genau 40 Jahre nach Ausschaltung der sozialistischen Regierung rufen Sie für Mittwoch zu einer Kundgebung vor dem US-Konsulat in Düsseldorf auf. Mit welchem Ziel?

Der Putsch in Chile war nicht nur das Ende des sozialistischen Aufbruchs in Chile, er hatte auch Auswirkungen in allen Teilen der Welt, nehmen Sie nur die gesteigerte Bereitschaft der Kommunistischen Partei Italiens zum »historischen Kompromiß« mit den Christdemokraten. Zugleich war er der Beginn der weltweiten Durchsetzung der neoliberalen Entwicklungsvariante des Kapitalismus, dessen Auswirkungen wir in Form von Hartz IV hier und Troika-Diktat gegen Länder wie Griechenland erleben. Wir möchten mit unserer Veranstaltungsreihe und der Demonstration sowohl der Opfer der chilenischen Diktatur gedenken als auch auf die eben genannten Zusammenhänge hinweisen. Und wir zeigen uns solidarisch mit den aktuellen Kämpfen gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg – in Chile, weltweit und hier im Land.

Fürchten Sie, daß sich das damalige Vorgehen von US-Regierung und deren Geheimdiensten auch heutzutage wiederholen könnte?

Ja, es gibt kein Verbrechen, zu dem der Kapitalismus nicht fähig wäre. Die venezuelanische Linksregierung beispielsweise ist dauernd bedroht, denken Sie nur an die im Juli bekanntgewordenen Putschpläne und die Stationierung von Kampfflugzeugen in Kolumbien. Das Gleiche würde für eine Linksregierung in Griechenland gelten, wenn sie nicht nur Sprüche klopft, sondern die Kapitalinteressen gefährdet. Daraus resultiert zweierlei: Erstens die Notwendigkeit, die revolutionären Prozesse in den jeweiligen Ländern nicht nur politisch, sondern auch militärisch abzusichern und zweitens die unbedingte Verpflichtung der in den imperialistischen Ländern wirkenden Linken zur Solidarität mit den revolutionären Bewegungen in den vom Imperialismus angegriffenen Ländern.

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