10. November 2013

KriLit '13 - Wien

Die Kritischen Literaturtage in Wien (KriLit) stellen den PapyRossa-Verlag und das von Christiane Reymann und mir herausgegebene Buch „Syrien – wie man einen säkularen Staat zerstört und eine Gesellschaft islamisiert“ vor. Unser Buch in Wien zu päsentieren, ist schon eine Herausforderung. Zuvor war das Buch bereits auf der Linken Literaturmesse in Nürnberg und auf der Buchmesse in Leipzig vorgestellt worden.

„Wie schätzen Sie, Assad ein?“, „Wird das was mit Genf?“, „Warum ist die französische Regierung so besonders aggressiv?“, „Gibt es in Syrien eine linke Opposition?“ - die Fragen im Café Au in der Brunnengasse prasseln auf uns ein. Die Bude ist voll besetzt, der österreichische Kaffee toll und mit uns zusammen sind die Initiatoren der internationalen Initiative „Peace in Syria“ Willi Langthaler und Leo Gabriel bei dieser Veranstaltung.

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13. März 2013

Syrien - Wie man einen säkularen Staat zerstört ...

Paperback, 187 Seiten
ISBN 978-3-89438-521-7
EUR 9,90 [D]

<- Flyer zum Buch per [klick] auf das Bild

Längst ist in Syrien der anfangs friedliche Protest in einen von außen geschürten und finanzierten bewaffneten Aufstand übergegangen, der einem demokratischen Wandel die Luft abwürgt. Medial und politisch werden im Westen nur jene Kräfte wahrgenommen, die den gewaltsamen Sturz von Staatschef Baschar al-Assad betreiben. Andere Stimmen finden kein Gehör.

 

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01. Februar 2013

Syrien – Wie man einen säkularen Staat zerstört und eine Gesellschaft islamisiert

Wolfgang Gehrcke / Christiane Reymann (Hg.)

Der Krieg in Syrien ist täglich in den Nachrichten, verlässliche Informationen sind dennoch Mangelware. Längst ist der anfangs friedliche Protest in einen von außen geschürten und finanzierten bewaffneten Aufstand übergegangen, der einem demokratischen Wandel die Luft abwürgt. In diesem Konflikt mischen mittlerweile so viele unterschiedliche Akteure mit, dass das Geflecht widerstreitender Interessen nur schwer zu durchschauen ist. Medial und politisch werden im Westen nur jene Kräfte wahrgenommen, die den gewaltsamen Sturz von Staatschef Baschar Al-Assad betreiben. Andere Stimmen finden kein Gehör. Ebenso wenig wird die Frage erörtert, wie festgestellt werden kann, was eine Mehrheit der Syrerinnen und Syrer will und welche Bedingungen dies erfordert. Diese Lücken schließt das vorliegende Buch. Aus eigener Erfahrung beleuchten namhafte syrische Regierungskritiker Aufgaben und Chancen gewaltfreier Opposition. Sie skizzieren Wege zu Verhandlungslösungen, zu einer Übergangsregierung und zu freien Wahlen. Sie entflechten die politischen und sozialen Kräfte und Konstellationen, die in dieser Auseinandersetzung eine Rolle spielen. Autorinnen und Autoren aus Ägypten, Libanon und Deutschland ordnen den Syrien-Konflikt in die Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens ein und untersuchen seinen Stellenwert in der Politik der USA, der Nato, Israels, Saudi-Arabiens und Katars und der aufstrebenden Regionalmacht Türkei. Sie zeichnen die Haltung der Bundesregierung nach und fassen die Debatte in Deutschland und Europa zusammen. Ergänzt werden die Beiträge durch Schlüsseldokumente und ein Who is Who der syrischen Opposition.

Neue Kleine Bibliothek 191, etwa 160 Seiten, ca. EUR 9,90
ISBN 978-3-89438-520-0

 
25. Mai 2011

Selbst eine Meinung bilden

Im Bundestag und auch anderswo wird plötzlich wieder über unser Nahostbuch "Die deutsche Linke, der Zionismus und der Nahost-Konflikt" diskutiert. Manchmal hört es sich an, als wäre es nicht das Buch, an dem ich mitgeschrieben habe. Ich kann da nur empfehlen: keinen Gerüchten glauben, selber lesen macht schlau - Info hier

 

 
17. Mai 2011

Afghanistan - so werden die "neuen Kriege" gemacht

Mit welchen Mechanismen im Zusammenspiel von Politik und Medien die These von der Notwendigkeit und Rechtmäßigkeit des Afghanistan-Krieges in der Öffentlichkeit verbreitet wird, weist dieses Buch nach. Es belegt, wie die Bundestagsmehrheit in kollektiver Selbsthypnose den Mystifikationen der Kriegsgründe und -interessen erliegt. Das Parlament beschließt zwar den Krieg, die Kontrolle hat es aber nicht. Das Massaker in Kundus demonstriert: Es wird immer nur so viel zugegeben, wie schon aus an-deren Quellen bekannt wurde.
Von Seiten der Regierenden wird verschwiegen, vertuscht und gelogen; wie das funktioniert, beschreiben die AutorInnen. Auch das, worüber am wenigsten gesprochen wird: die Kosten des Krieges und die Profite der Rüstungsindustrie. Aber wer bezahlt die Rechnung? Was kann ein Parlament aus dem Tiefschlaf wecken, das all-jährlich die Fortsetzung eines Krieges beschließt, der von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird?

 

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Wolfgang in Social Networks

Jeder weiß, ...

... wir selbst und unser Buch sind entschieden gegen Antisemitismus, für Frieden und Gerechtigkeit im Nahen Osten und nicht nur dort. Unser Buch hat Interesse gefunden, Zustimmung und Widerspruch. Eine falsche Fußnote, die dort nicht hätte stehen müssen und sollen, ärgert uns – dafür haben wir uns bei unseren Leserinnen und Lesern entschuldigt. Wir werden sie aus dem Buch entfernen. Für eine Kampagne, uns Antisemitismus zu unterstellen, ist es dürftig.

Nicht mit uns, denn jeder weiß, unser Buch und wir selbst sind entschiedene Gegner von Antisemitismus.

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